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Das eigentliche Problem |
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Das eigentliche Problem
Auf den ersten Blick scheint ein Polyesterlaminat wasserdicht. Und doch: Im molekularen
Laminat des Polyesters findet Feuchtigkeit ausreichend Wege, um von außen nach innen zu
gelangen - zu diffundieren. Dabei setzten die einzelnen Schichten des Rumpflaminates der
eindringenden Feuchtigkeit unterschiedliche Widerstände entgegen. Das Gel-Coat ganz außen
sollte dabei die wasserdichteste Schicht sein. Tatsächlich aber ist ein Polyester-Gelcoat,
was die Wasserdampfdurchlässigkeit angeht, nicht völlig dicht.

Aufbau eines Laminates
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Dringt nun Feuchtigkeit über mehrere Jahre hinweg in das Laminat ein, beginnt
früher oder später unweigerlich der Prozess der Blasenbildung: Es entstehen Osmoseblasen
und das Laminat zersetzt sich!

Unterwasseranstrich mit Teer-Epoxy und VC 17 M auf einer neuen APHRODITE IOI, fertig zur
Auslieferung.
Ein nicht außer acht zu lassender Gesichtspunkt sind die äußeren Einflüsse, Salzgehalt
im Wasser, Luft- und Wassertemperatur. In Revieren mit Salzwasser und niederen Wasser- und
Lufttemperaturen kommt Osmose deutlich weniger vor als in Süßwasser bei Hohen Wasser -und
Lufttemperaturen.
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Deshalb gilt vorbeugend für neue Boote: geeigneten Primer in mehreren Schichten
auf das Unterwasserschiff auftragen. Dieser Primer macht das Gel-Coat des Rumpfes
wasserdicht und widerstandsfähig. Unsere Empfehlung für ältere Boote: Alte Farbe
restlos entfernen und einen Neuaufbau wie bei einem neuen Boot durchführen, bevor
das Laminat Feuchtigkeit aufweist.
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